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Von Hand
gemacht
Ein Tag als Ziegler

Dieser Workshop ist genau der Richtige für Ihre 5. Klasse, wenn Sie Themen aus W-A-T, NaWi und GeWi abdecken wollen:

  • Struktur von Arbeitstätigkeiten:
    Herstellung, Arbeitsplätze und Arbeitsteilung
  • Berufstätigkeit als Erwerbsarbeit am Beruf des Brenners
  • Entwicklung von Arbeit und Berufen
  • Stoffe im Alltag: Stoffeigenschaften und -umwandlung von Ton
  • Arbeit und Gesellschaft:
    Arbeitsbedingungen und Rollenbilder im Wandel
W3_Skizze
Organisatorisches

150 € Workshop + 5 € pro Schulkind (max. 25) + 2 Begleiter frei

Für Schulkassen der Jahrgangsstufe 5

Dauer: 180 min inkl. Pausen

Selbstverpflegung in den Pausen

Festes Schuhwerk + Kleidung die auch mal dreckig werden kann

Kostenfreier Shuttlebus für die Hinfahrt ab 8:00 Uhr von Gransee oder Zehdenick

Pädagogin und Kinder werten die Gruppenarbeit aus.
Von Hand<br>gemacht
Kinder machen sich in der Ausstellung Notizen.
Kinder falten selbstständig die Transportkartons für ihre Ziegel.
Pädagogin führt Handstrich vor.
Kompetenzen entwickeln

Die Schulkinder lernen, Arbeit, Stoffe und historische Zusammenhänge zu untersuchen, Ergebnisse darzustellen und Fachbegriffe sicher anzuwenden. Im Workshop verfolgen sie Produktionsprozesse, indem sie die Schritte vom Tonabbau bis zum gebrannten Ziegel nachvollziehen.

  • Ordnen Arbeitsplätze mit Fotos und Begriffskarten, erfassen die Struktur der Ziegelproduktion und führen Fachbegriffe ein
  • Untersuchen am Ringofen die historischen Tätigkeiten des Brenners, recherchieren Fakten und dokumentieren Ergebnisse
  • Skizzieren zentrale Arbeitsmittel, deuten ihre Funktion und verstehen den Zusammenhang im Produktionsablauf
  • Formen einen Handstrich-Ziegel, erfahren Stoffeigenschaften von Ton praktisch und vergleichen Erfahrungen
  • Reflektieren den Wandel von Arbeit und gesellschaftlichen Zusammenhängen und beziehen sie auf die eigene Lebenswelt
Themenfelder Wirtschaft-Arbeit-Technik

Struktur von Arbeitstätigkeiten

Was wird hergestellt, wo wird gearbeitet, womit und vor allem wer? Die Schulkinder ordnen Arbeitsplätze, erkennen Abhängigkeiten und Arbeitsteilung und dokumentieren ihre Ergebnisse. Produktion wird so als abgestimmtes System aus Orten, Mitteln, Tätigkeiten und Kooperationen verstanden.

Kinder ordnen historische Fotos und Notizen an einer Pinnwand.
Historische Fotografien liegen auf dem Boden des Ringofen III.

Berufstätigkeit als Erwerbsarbeit

Die Schulkinder untersuchen Erwerbsarbeit in der Ziegelei anhand grundlegender Merkmale: Am Beispiel des Brenners erfassen sie Aufgaben, Verantwortungen, Arbeitszeiten, Anforderungen, Arbeitsmittel und Arbeitsschutz.

Entwicklung von Arbeit

Im Ringofen setzen sich die Schulkinder mit historischen Arbeitsrealitäten auseinander. Sie skizzieren zentrale Gegenstände der Brennerarbeit und beziehen aktuelle Berufsbilder ein. So entsteht ein begründeter Blick auf die Kontinuität und den Wandel der Arbeit.

Ein Mädchen betrachtet historische Fotos und Texte in einer Ausstellung.
Themenfelder GeWi und NaWi

Kinderwelten - heile Welten?

Im Workshop setzen sich die Schulkinder mit Arbeit und Gesellschaft im Wandel auseinander. Am Beispiel der Berufe "Steinekipper" und "Einstapler" untersuchen sie historische Geschlechterrollen in der Produktion. Sie begegnen Fragen über Kinderarbeit und Familienbetriebe und reflektieren Unterschiede zwischen früher und heute.

Eine Denkmalvermittlerin zeigt ein historisches Foto von Kinderarbeit.
Kinder gehen zur Ziegelkaserne

Arbeit und Leben

Im Workshop setzen die Schulkinder sich mit historischen Arbeitsbedingungen auseinander. Sie begegnen Fragen über Kinderarbeit und Familienbetriebe und reflektieren Unterschiede zwischen früher und heute. So lernen sie, menschliches Handeln in zeitliche Zusammenhänge einzuordnen und stellen Bezüge zur eigenen Lebenswelt her.

Stoffe im Alltag

Im Workshop erkennen die Schulkinder, warum Stoffeigenschaften wie Brennbarkeit, Schmelz- und Siedetemperaturen eine große Rolle bei der Ziegelproduktion spielen. Naturwissenschaftliche Inhalte werden mit praktischer Arbeit verknüpft und die Schulkinder verstanden, wie aus Rohstoffen durch Verarbeitung ein neuer Baustoff entsteht.

Eine Gruppe von Kindern und Erwachsenen steht gemeinsam in einem historischen Ziegeleigebäude.
Fachübergreifende Kompetenzen

Basiscurriculum Sprachbildung

Im Workshop erweitern die Schulkinder ihren Wortschatz rund um Ziegel und Produktion. Sie hören einander zu, erklären und beschreiben Arbeitsschritte, begründen ihre Beobachtungen und präsentieren Ergebnisse. Damit werden zentrale sprachliche Kompetenzen gefördert: zuhören und sprechen, themenbezogen interagieren sowie Fachvokabular erwerben und sicher anwenden.

Eine Denkmalvermittlerin zeigt einer Schulklasse Begriffskarten.
W3_Ziegelkarton 1

Kulturelle Bildung

Die Schulkinder begegnen Kultur in vielen Facetten: in Architektur und Design, in Geschichte und Handwerk, aber auch in Alltagskultur und regionalem Erbe. Durch kreatives Gestalten, Experimentieren und eigenes Deuten erweitern sie ihre Ausdrucksmöglichkeiten.

"Mir haben die Ziegelsteine selbe_ machen gefallen und das Plakat eigentlich fand ich garnix schlimm"
JG6 Grundschule Mildenberg

Nachhaltige Entwicklung

Der Workshop schlägt eine Brücke zu Fragen nachhaltiger Entwicklung. Die Schulkinder setzen sich mit Ressourcen wie Ton und Kohle, mit historischen Produktionsbedingungen und deren Folgen auseinander. Dabei reflektieren sie lokale und globale Zusammenhänge und lernen, verantwortungsbewusst an nachhaltigen Prozessen mitzuwirken.

Kinder streichen einen Ziegel.